B2.02 Flächenbrand groß
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Umgestürzte Bäume, geflutete Keller, ein Verkehrsunfall und ein medizinischer Notfall
Presseberichte der Rheinpfalz zu den Einsätzen gibt es hier und hier.
Am Montagabend wurde Carlsberg von einem heftigen Unwetter getroffen.
Innerhalb weniger Minuten gingen zahlreiche Notrufe ein und wir arbeiteten im Laufe des Abends über 20 Einsatzstellen mit Wassereinbrüchen in Gebäuden oder umgestürzten Bäumen ab. Dazu ereignete sich noch ein weiterer Verkehrsunfall auf der A6 und ein medizinische Notfall im Ortsgebiet, der unsere First-Responder forderte.
Durch die große Anzahl an Einsatzstellen war vor allem die Einsatzleitung gefordert um die Einsätze zu koordinieren und die Einsatzkräfte entsprechend zu verteilen. Durch wieder einmal gute Teamarbeit und tatkräftige Unterstützung der Feuerwehr Hettenleidelheim Wattenheim und der Feuerwehr Altleiningen konnten die Einsätze zügig abgearbeitet werden.
In einem Fall traf ein umgestürzter Baum ein Haus besonders schwer, sodass das Dach stark beschädigt wurde. Durch die Größe des Baumes und da auch eine Freileitung beteiligt war, wurde das THW Frankenthal (Pfalz) nachgefordert, welche bis in die Morgenstunden mit der Absicherung des Baumes beschäftigt waren.
Auch für uns zog sich der Einsatz bis in den späten Abend bevor das Material wieder gereinigt uns einsatzbereit auf den Fahrzeugen verstaut war.






U3 Grundstufe Unwettereinsatz Weiterlesen »
Eine heiße Woche: 10 Einsätze in 6 Tagen mit über 33 Stunden im Einsatz
Wie in den Medien berichtet kam es in der letzten Woche vielerorts zu Wald- und Flächenbränden.
Auch bei uns gab es größere Einsätze zu Waldbränden, die sich teils über die ganze Nacht zogen, sodass wir in den vergangenen 6 Tagen ganze 33 Stunden im Einsatz waren. Dazu kommen noch weitere Stunden an Nachbereitungen nach den Einsätzen oder für das Füllen der Löschwassertanks.
Nach einigen ersten Flächenbränden am vergangenen Samstag und Sonntag, erreichte uns am Sonntagabend der Alarm zum längsten und aufwändigsten Waldbrand. Mehrere hundert Quadratmeter Wald waren letztendlich betroffen, zudem war die Einsatzstelle nur schwer zu erreichen. Dazu kam, dass Brandschneisen geschnitten werden mussten, wodurch hier sehr viel Manpower benötigt, sodass hier nahezu alle umliegenden Wehren mit uns im Einsatz waren oder mit Tanklöschfahrzeugen die Wasserversorgung sicher stellten. Erst am frühen Morgen war das Feuer gelöscht und kurz vor 8 Uhr am Montagmorgen, nach über 11 Stunden im Einsatz, konnten wir für einige Stunden den versäumten Schlaf nachholen.
Bei der Brandnachschau am Mittag wurden dann wieder einige Glutnester entdeckt, welche zügig gelöscht werden konnten. Hierbei unterstützte uns erneut das Tanklöschfahrzeug aus Ebertsheim, welches speziell auf Wald- und Flächenbrände ausgelegt ist.







B1.05 Rauchentwicklung im Freien Weiterlesen »
Am vergangenen Samstag ereignete sich auf einer Fläche von ca. 1500 qm ein größerer Waldbrand zwischen Höningen und Lindemannsruhe, bei dem wir ebenfalls im Einsatz waren. Zusammen mit der Feuerwehr Altleinigen, der Feuerwehr Hettenleidelheim-Wattenheim und zusätzlichen Tanklöschfahrzeugen der Feuerwehren Grünstadt und Ebertsheim konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden wir konnten den Einsatz nach gut 4 Stunden wieder beenden.
Einen Bericht der Rheinpfalz zum Einsatz gibt es hier.




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Den Bericht der Rheinpfalz zum Einsatz gibt es hier.
Am Dienstag um 23:53 wurden wir zu einem Wohnhausbrand im Unteren Kurweg alarmiert. Vor Ort gingen sofort mehrere Trupps unter Atemschutz in das Gebäude vor und suchten das bereits verrauchte Gebäude nach Personen ab, glücklicherweise waren zu diesem Zeitpunkt aber keine Personen im Haus. Wie schon von außen ersichtlich brannte es massiv im Dachstuhl. Da das Feuer zwischen Decke und Dach loderte, konnte das Feuer weder von innen noch von außen direkt erreicht werden, sondern nur punktuell abgelöscht werden, wenn dafür mühselig Öffnungen geschaffen wurden.
Durch diese extrem erschwerten Bedingungen stellte sich der Einsatz im weiteren Verlauf als sehr personal- und zeitintensiv dar. Erst am Morgen, über 7 Stunden nach der Alarmierung konnten die ersten Wehren mit dem Rückbau beginnen und ihren Einsatz beenden. Für uns zogen sich die Aufräumarbeiten noch bis zum Mittag und erst nach über 13 Stunden waren unsere Fahrzeuge und Material wieder vollständig aufgefüllt und gereinigt, sowie verschmutzte Einsatzkleidung getauscht.
Bei dem Einsatz wurde einer unserer Kameraden im Innenangriff leicht am Arm verletzt. Wir wünschen gute Besserung und eine schnelle Genesung
Neben der Feuerwehr Hettenleidelheim Wattenheim und der Feuerwehr Altleiningen, welche bei dieser Alarmstufe direkt beim ersten Abmarsch mit uns alarmiert werden, waren daher noch weitere Einsatzkräfte vonnöten.
Insgesamt waren über 150 Einsatzkräfte mit über 30 Fahrzeugen aus verschiedensten Wehren im Einsatz. Ca. 35 der Einsatzkräfte waren dabei als Atemschutzgeräteträger – teils mehrfach – im Einsatz. Mit einem Luftvorrat von nur ca. 30-40 Minuten bei starker körperlicher Beanspruchung war hier ein regelmäßiger Austausch der Kräfte, sowie längere Erholungsphasen zwischen den Einsätzen erforderlich.
Insbesondere die Wehren mit einer längeren Anfahrt wurden allerdings aufgrund diverser Spezialfahrzeuge alarmiert, bspw. Großtanker mit bis zu 5000 Litern Wassertank oder der Gelenkmast der Freiwillige Feuerwehr Stadt Osthofen, mit dem wir Stellen auf dem Dach erreichen konnten, die mit der Drehleiter aus Hettenleidelheim nicht erreicht werden können. Auch der Gerätewagen-Atemschutz mit ausreichend Atemschutzgeräten der Freiwillige Feuerwehr Haßloch, die Drohneneinheit, der Dekontaminations-Container der Werkfeuerwehr Röhm oder die Wasserkomponente der Feuerwehr Meckenheim mit über 2000 m Schlauchmaterial zur Wasserförderung über längere Wegstrecken gehören zu diesen Spezialfahrzeugen bzw. Facheinheiten.
Zudem besetzte die Feuerwehr Ebertsheim unser Gerätehaus um den Brandschutz in Carlsberg und Umgebung sicherzustellen, sollte es zu weiteren Einsätzen kommen.










B3.01 Gebäudebrand Weiterlesen »